• Wissenswertes zum Thema Personalmanagement  | |

 
 

Glossar

  • Abfindung

    Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Abfindung u. a. in folgenden Fällen:

    (1) Arbeitnehmer haben Anspruch auf eine Abfindung, wenn der Arbeitgeber in der Kündigung darauf hingewiesen hat, dass diese aufgrund betrieblicher Erfordernisse erfolgt. Der Arbeitnehmer kann eine Abfindung beanspruchen, wenn er die dreiwöchige Frist für die Kündigungsschutzklage verstreichen lässt und dies auch tut (§ 1a KSchG).

    (2) Auflösungsurteil im Kündigungsschutzprozess: Ein Arbeitgeber wird vom Arbeitsgericht zu einer Abfindung verurteilt, wenn seine Kündigung unwirksam ist, aber das Arbeitsverhältnis auf Antrag des Arbeitgebers oder des Arbeitnehmers vom Gericht aufgelöst wird. Der Arbeitnehmer muss belegen, das ihm die dauerhafte Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses unzumutbar ist; für den Arbeitgeber, dass tatsächlich Gründe vorliegen, die eine den Betriebszwecken dienliche weitere Zusammenarbeit nicht erwarten lassen (§§ 9 I 1, 13 I 3 KSchG). (Definition nach Gabler Wirtschaftslexikon)

  • Change-Management

    Veränderung bzw. Anpassung des Unternehmens durch ändern der Struktur- und Rahmenbedingungen an den Markt. In das Aufgabengebiet des Change Managements fallen auch Prozesse der globalen Veränderung.

  • Arbeitsrecht

    Alle Rechtsregeln, die sich mit unselbstständiger, abhängiger Arbeit befassen. Unterschieden wird in Individualarbeitsrecht (Verhältnis Arbeitgeber und Arbeitnehmer betreffend) und Kollektivarbeitsrecht (mit Gewerkschaften und Betriebsräten sowie Arbeitgeberverbänden und Arbeitgebern befasst).

  • Behinderung

    Im Sinne des SGB IX sind Menschen behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist.

  • Betriebsrat

    Vertretung der Belegschaft, die in bestimmten betrieblichen Fragen Mitbestimmungs-, Beratungs- oder Informationsrechte hat.

  • Coach/Coaching

    Zielsetzung von Coaching ist die Optimierung individueller Potenziale mit dem Ziel der Weiterentwicklung von individuellen oder kollektiven Lern- und Leistungsprozessen. Der Klient erhält durch den Coach Impulse, um eigene effektive Lösungen bzw. Ergebnisse zu erreichen.

  • Demografiemanagement

    Fachkräfte- und Nachwuchsmangel sowie eine alternde Belegschaft fordern einen neuen Umgang sowohl mit älteren als auch mit jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Unternehmen sind gefragt, die Ressourcen der Beschäftigten künftig altersgerecht zu nutzen und zu fördern.

  • Erwerbsminderungsrente

    Wer wegen Krankheit oder Behinderung auf nicht absehbare Zeit außerstande ist, unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes zumindest drei Stunden täglich erwerbstätig zu sein, erhält von der Deutschen Rentenversicherung auf Antrag die „Volle Erwerbsminderungsrente“. Wer drei bis unter sechs Stunden dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen kann, erhält eine "Teilweise Erwerbsminderungsrente". Wer mehr als sechs Stunden täglich arbeiten kann, erhält keine Erwerbsminderungsrente. Die Rente ist in der Regel befristet und kann verlängert werden.

  • Fünftelregelung

    Sind in dem zu versteuernden Einkommen außerordentliche Einkünfte (z.B. Abfindungszahlungen) enthalten, so ist zu überprüfen, ob die Voraussetzungen für die Anwendung der sog. Fünftelregelung vorliegen. Durch Anwendung der Fünftelregelung kommt es zu Steuerermäßigungen.

  • Gesundheitsmanagement

    Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) hat Erhaltung und Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeiter/innen zum Ziel. Die Gesunderhaltung der Beschäftigten gilt als strategischer Faktor, der in Leitbild und Unternehmenskultur verankert ist und dem Management zugeordnet ist.

  • Grad der Behinderung (GdB)

    Der Grad der Behinderung (GdB) im Sinne des Schwerbehindertenrechts kennzeichnet das Ausmaß einer bestehenden Behinderung mit den daraus für den behinderten Menschen in sämtlichen Lebensbereichen resultierenden Funktionsbeeinträchtigungen sowie deren Auswirkungen auf die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft. Der Grad der Behinderung wird nach Zehnergraden abgestuft festgestellt (ab GdB 20 bis 100).

    Liegen mehrere Funktionsbeeinträchtigungen vor, wird der Gesamt-GdB unter Würdigung der Auswirkungen der einzelnen Funktionsbeeinträchtigungen in ihrer Gesamtheit und unter Berücksichtigung ihrer gegebenenfalls wechselseitigen Beziehungen zueinander gebildet.

  • Hilfsmittel

    Hilfsmittel umfassen die Hilfen, die unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls erforderlich sind, um den Erfolg einer Rehabilitation zu sichern, einer drohenden Behinderung vorzubeugen oder eine Behinderung auszugleichen, soweit sie nicht als allgemeine Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens anzusehen sind. Zu Hilfsmitteln zählen z. B. Seh- und Hörhilfen, Körperersatzstücke sowie orthopädische Hilfsmittel.

  • Human Resources

    Die Bezeichnung stammt aus dem Angelsächsischen. Benutzt wird sie überwiegend in mittleren und großen Unternehmen, wobei der Charakter von Personal als Ressource an Wissen, Kompetenzen und Motivation, die ein Unternehmen durch seine Mitarbeiter hat, betont wird. Synonym werden die Begriffe "Human Capital" oder "Manpower" verwendet.

  • Human Relations (HR)

    Der englische Fachbegriff beschreibt die "zwischenmenschlichen Beziehungen" bzw. "Mitarbeiterbeziehungen" in Unternehmen; insbesondere die Pflege der zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen Führenden und Geführten sowie zwischen Gleichgestellten. Dazu gehört die Motivation der Mitarbeiter u.a. durch Information und Kommunikation sowie das allgemeine Betriebsklimas innerhalb eines Unternehmen.

  • Human-Relations-Instrumente

    Der Bereich Human Relations beinhaltet alle Maßnahmen (Instrumente) innerhalb eines Unternehmens, die auf die Verbesserung der internen Kommunikation zielen und die den Wissenstand und die Identifikation mit dem Unternehmen fördern.Hierzu gehören insbes. Mittel zur Motivationssteigerung, zum Informationsaustausch, sowie die interne Kommunikation mit den Mitarbeitern (interne Public Relations, PR)

  • Im Freien

    Der Begriff "im Freien" findet Anwendung bei der sozialmedizinischen Beurteilung der Leistungsfähigkeit im Erwerbsleben in Verbindung mit Tätigkeiten, die außerhalb von temperierten Räumen oder Werkhallen auch in ungeheizten (offenen) Hallen verrichtet werden.

  • Jobsearch – auch Jobhunting

    Die beiden Begriffe stammen aus dem Anglo-Amerikanischen. Sie beschreiben in der Outplacementberatung die zielgerichtete Suche nach einer adäquaten neuen Position auf Basis des persönlichen Kompetenz- und Interessenprofils.

    Outplacementunternehmen unterstützen ihre Mandanten durch eine systematische und professionell durchgeführte Jobsearch und die Direktansprache von möglichen Arbeitgebern.

  • Konfliktmanagement

    Das Erkennen, Steuern und Regeln von Konflikten mit dem Ziel, eine Auflösung des Konfliktes (Schlichtung) herbeizuführen.

  • Kündigung, betriebsbedingte

    Ordentliche Kündigung des Arbeitsverhältnisses aufgrund dringender betrieblicher Erfordernisse, der eine Weiterbeschäftigung des Arbeitnehmers entgegensteht.

  • Langzeiterkrankung

    Der Begriff „Langzeiterkrankung“ ist nicht an eine bestimmte Anzahl von Krankheitstagen gekoppelt. Der Gesetzgeber benennt in § 84 SGB IX, dass ein Arbeitgeber bei einer Langzeiterkrankung eines Beschäftigten über 6 Wochen die Pflicht zur Durchführung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements hat. Dieses hat zum Ziel, arbeitsbedingte Ursachen der Erkrankung zu erkennen und Lösungen anzubieten.

  • Mediation / Mediator

    Mediation ist die außergerichtliche Form der Konfliktbereinigung, bei der eine neutrale Person als Vermittler bzw. Mediator/Mediatorin die Parteien bei der Konfliktbearbeitung unterstützt und zu einer Lösung führt.

  • Motivation

    Zielgerichtetes Verhalten einer Person, das diese dazu veranlasst, bestimmte Handlungen durchzuführen, um ein bestimmtes Ziel (Ergebnis) zu erreichen.

  • Nahtlosigkeitsregelung

    Die Nahtlosigkeitsregelung überbrückt zugunsten von Versicherten eine zeitliche Phase bis zur Klärung der Zuständigkeit zwischen Agentur für Arbeit und gesetzlicher Rentenversicherung. Unter Nahtlosigkeitsregelung ist der Anspruch auf Arbeitslosengeld eines nicht nur vorübergehend Leistungsgeminderten zu verstehen, der keine versicherungspflichtige Beschäftigung mehr ausüben kann - somit nicht "verfügbar" ist -, bei dem aber auch eine verminderte Erwerbsfähigkeit (noch) nicht festgestellt wurde.

  • Neupositionierung

    Geht der Job verloren, ist die Suche nach einer neuen Position häufig eine mit Angst und Stress verbundene Herausforderung. Die Betroffenen haben sich ggf. über lange Jahre nicht extern beworben und kennen ihre Kompetenzen nicht. Häufig besteht auch Unkenntnis über Angebot und Nachfrage des aktuellen Arbeitsmarkts. Damit die berufliche Neupositionierung gelingt, bieten Outplacementdienstleister aktive und professionelle Unterstützung in Form von Coaching, Beratung und aktiver Vermittlungsunterstützung an.

  • Netzwerken/Networking

    Netzwerke sind Strukturen aus Elementen, die durch Verbindungen miteinander in Beziehung stehen. Ein Netzwerker zeichnet sich durch seine Fähigkeit aus, ein Beziehungsnetz aufzubauen, zu organisieren und zu pflegen und diese Beziehungen für seine Ziele zu nutzen.

    Daher wird in der Geschäfts- und Berufswelt von Networking gesprochen.

  • Newplacement

    Newplacement bezeichnet die aktive Unterstützung bei der Suche nach einer neuen beruflichen Chance, nach dem Verlust des Arbeitsplatzes.

    Die Newplacement-Beratung startet i.d.R. mit einer Profil- und Kompetenzanalyse, berät zur persönlichen Bewerbungsstrategie, hilft bei der Erstellung von State-of-the-Art-Bewerbungsunterlagen und unterstützt bei der Suche nach einer neuen Position.

    Synonym benutzt werden "Outplacement", "Inplacement" oder "Placement".

  • Outplacementberater

    Outplacementberater verfügen in der Regel über Management- bzw. Führungs- und Personalerfahrung, abgerundet durch Ausbildung und Erfahrung als Coach, Trainer, Therapeut, Pädagoge oder Psychologe mit dem Ziel, für Entlassene neue Aufgaben bzw. Arbeitsplätze zu finden.

  • Personalabbau-, -umbau

    Der Personalabbau beinhaltet eine quantitative Verringerung des Personalbestandes durch Maßnahmen wie die Freisetzung von Personal mit dem Ziel, einen Personalüberhang abzubauen. Der Personalabbau/-umbau kann in Teilbereichen erfolgen oder die gesamte Organisation eines Unternehmens betreffen. Personalumbauprozesse sind wirtschaftlichen und sozialen Aspekten unterlegen. Die Maßnahmen sollten so sozialverträglich wie möglich gestaltet sein.

  • Qualitätsmanagement

    Optimierung der Qualität von Produkten und Dienstleistungen eines Unternehmens in allen Funktionsbereichen und auf allen Ebenen durch Mitwirkung aller Mitarbeiter mit dem Ziel, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.

  • Recruitment

    Als Recruitment oder Personalbeschaffung wird der Vorgang des Einstellens von Personal bezeichnet, um freie Stellen in einem Unternehmen zu besetzen. Ein effektives Recruitment ist eine Funktion innerhalb der Personalwirtschaft einer Organisation mit dem Ziel, die benötigten Arbeitskräfte unter qualitativer, quantitativer, zeitlicher und räumlicher Hinsicht einzustellen.

  • Remanenzkosten

    Für die Transfergesellschaft entstehende Beiträge zur Sozialversicherung, Lohn und Gehaltszahlungen während des Urlaubs und an Feiertagen sowie Aufstockungen des Transferkurzarbeitergeldes (werden vom personalabgebenden Betrieb getragen)

  • Rente

    Rente ist die regelmäßige, genau bestimmte Geldleistung aufgrund von Rechtsansprüchen. Wichtigste Formen im Rahmen der gesetzlichen Sozialversicherung sind heute die Renten zur Alterssicherung, Renten wegen Erwerbsminderung und Renten aufgrund von Tod, deren Leistungen in Form von Rentenzahlungen bestehen.

  • Restrukturierung

    Restrukturierung bezeichnet Maßnahmen oder Prozesse, die ein Unternehmen in eine wirtschaftlich gesunde Struktur führen, um dessen Produktivität zu steigern. Zu den Maßnahmen zählen u.a. das Abstoßen von unrentablen Geschäftsfeldern oder Produktenreihen sowie die Umorganisation des Unternehmens bis hin zum Personalumbau.

  • Schwerbehinderte

    Schwerbehinderte sind Menschen, die aufgrund von Funktionsbeeinträchtigungen nicht nur vorübergehend gesundheitliche Einschränkungen besitzen und daher einen Grad der Behinderung von mindestens 50 erhalten. Behinderte, die infolge ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigung weniger als 50, aber wenigstens 30 zuerkannt erhalten haben, können den Schwerbehinderten gleichgestellt werden.

  • Sozialplan

    Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat, die getroffen wird, um wirtschaftliche Nachteile der Arbeitnehmer bei geplanten Betriebsveränderungen (z. B. Restrukturierung, Betriebsstilllegung) und damit zusammenhängenden betriebsbedingten Kündigungen zu mildern.

  • Transferagentur

    Besondere Form des Gruppenoutplacements mit Förderung durch die Bundesagentur für Arbeit (gem. § 110 SGB III, bis zu max. 50% bzw. 2.500€) während der laufenden Kündigungsfrist. Voraussetzung: Bedrohung der Mitarbeiter/innen von Arbeitslosigkeit aufgrund einer Betriebsänderung. Das Ziel ist die Vermeidung von Arbeitslosigkeit durch die Integration in den ersten Arbeitsmarkt, möglichst bevor das bisherige Arbeitsverhältnis endet.

  • Trennungskultur

    Grundgesamtheit von Werten, Normen und Einstellungen, welche das Verhalten von Vorgesetzten bei der Trennung von Mitarbeitern prägen.

  • Übliche Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes

    Die "üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes" umfassen alle Elemente einer Erwerbstätigkeit. Dazu zählen sowohl die auf das Beschäftigungsverhältnis einwirkenden Rechtsnormen als auch kollektiv- oder individualvertragliche Vereinbarungen, insbesondere Dauer, Lage und Verteilung der Arbeitszeit. Üblicherweise ist dabei eine gewisse Regelmäßigkeit der Arbeitsleistung, normalerweise eine Arbeitsleistung an jedem Tag der Arbeitswoche, erforderlich. Als „üblich" gelten Bedingungen dann, wenn sie nicht selten oder nicht nur gelegentlich vorzufinden sind.

  • Vorruhestandsregelung

    Vorzeitiges Ausscheiden älterer Arbeitnehmer aus dem Arbeitsleben. Der Vorruhestand ist ein Rechtsverhältnis in der Zeit zwischen dem beendeten Arbeitsverhältnis und dem Eintritt in den Ruhestand.

  • XING

    Bei Xing (vormals openBC, Open Business Club) handelt es sich um ein webbasiertes soziales Netzwerk. Betreiber ist die XING AG mit Sitz in Hamburg. Während andere webbasierte soziale Netzwerke wie LinkedIn global ausgerichtet sind, deckt Xing vorrangig den deutschsprachigen Raum ab.

    Über XING können die Mitglieder Kontakte finden, knüpfen und verwalten. Nutzer können an Diskussionen mit Fachgruppen teilnehmen. Auch können Privatpersonen und Unternehmen ein Profil in Xing anlegen. Das Netzwerk bietet u.a. zudem die Möglichkeit, Stellenangebote einzustellen und Jobs zu finden. Personalberater nutzen häufig dieses Netzwerk, um nach geeigneten Kandidaten Ausschau zu halten.

  • Ziel- und Selbstmanagament

    Geschäftlicher Erfolg erfordert eine klare Zielsetzung, eine entsprechende Strategie und systematischen Umsetzung. Für die eigene Arbeit oder auch die persönliche Karriere ist es hilfreich, nach diesem Prinzip vorzugehen.

    Ziel- und Selbstmanagement beschäftigt sich auch mit einem effizienten Zeitmanagement, der Fähigkeit, die zur Verfügung stehende Zeit optimal zu nutzen. Dazu gehört u. a. sich selbst besser zu organisieren, sich im Voraus einen Überblick zu verschaffen, Aufgaben zu planen, zu priorisieren und sich zu motivieren.

  • Arbeitszeitmodell

    Arbeitszeitmodelle gestalten die tägliche bzw. wöchentliche Arbeitszeit, die jährliche (Sabbatical bzw. Jahresarbeitsvertrag) sowie die Lebensarbeitszeit (gleitender Ruhestand) bis hin zur Teilzeitarbeit (Job Sharing). Arbeitszeitmodelle werden aufgrund der betrieblichen Notwendigkeit zur Regelung der Arbeitsprozesse, wie z. B. in der Produktion, festgelegt.

    Arbeitszeitmodelle reichen von der Gestaltung der täglichen bzw. wöchentlichen Arbeitszeit (gleitende Arbeitszeit), jährlichen Arbeitszeit (Sabbatical, Jahresarbeitszeitvertrag), der Lebensarbeitszeit (gleitender Ruhestand) bis hin zu Modellen der Teilzeitarbeit (Job Sharing). Die Arbeitszeit kann individuell oder gruppenbezogen festgelegt werden.

  • Job Sharing

    Die Arbeitsplatzteilung (englisch job sharing) ist ein Teilzeitarbeitsverhältnis, das zwischen Arbeitgeber und zwei oder mehreren Arbeitnehmern besteht. Die Arbeitnehmer sind hierbei verpflichtet, die Arbeitszeit an einem Vollarbeitsplatz zu teilen. Oft kann die Verteilung der Arbeitszeit individuell geregelt werden. Für den Arbeitgeber besteht der Vorteil gegenüber einem reinen Teilzeitarbeitsverhältnis darin, dass der Arbeitsplatz während der betriebsüblichen Arbeitszeit besetzt ist. Gesetzlich ist die Arbeitsplatzteilung nach § 13 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) geregelt.

  • Ruhestand

    Der Ruhestand bezeichnet den Staus nach dem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben nach Beendigung der Lebensarbeitszeit. Arbeitnehmern erlangen bei Erfüllung einer entsprechenden Anwartschaft mit Erstbezug der Rente aus der Gesetzlichen Rentenversicherung den Ruhestand. Als Ruhestand wird der letzte Lebensabschnitt eines ehemaligen Arbeitnehmers bezeichnet. Er kann als Ehren- oder Berufstitel mit der Abkürzung i. R. („im Ruhestand“) versehen werden.

  • Sabbatical

    Sabbatical oder Sabbatjahr bedeutet: unbezahlter Langzeiturlaub oder Sonderurlaub (ggf. bis zu einem Jahr), der als Arbeitszeitmodell teilweise durch Ansparung von Urlaubsansprüchen möglich wird. Ein Sabbatical kann auch zu außerberuflichen Zwecken oder zur Weiterbildung genutzt werden. In dieser Zeit soll einem Arbeitnehmer die Möglichkeit gegeben werden, sich beruflich weiterzuentwickeln oder neue berufliche Erfahrungen zu sammeln.

    Ursprünglich geht der Begriff auf den jüdischen Ruhe- bzw. Feiertag (Sabbat) zurück.

 

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